Der große Vorteil einer Fernwartung, auch bekannt als Remoteunterstützung, ist, dass eine Fahrt und somit Zeit und Geld gespart werden und dass ein selbst sich im Ausland befindender Bekannter einen unterstützen kann. Die Fernwartung kann für größere Probleme, Hardware Installationen, als auch für Hilfestellungen bei Programmen wie Exel verwendet werden. Vor allem Administratoren von Netzwerken freuen sich über diese Erfindung, denn sie können von nur einen PC alle Computer im Netzwerk warten.
So gut wie die neue Technologie auch klingen mag, darf man hierbei niemals vergessen, dass der Experte volle Kontrolle über den heimischen Computer erhält und Blicke auf vertrauliche Daten richten könnte. Deshalb sind einige Grundregeln zu beachten, damit Sie bei der Remoteunterstützung sicher sind. So sollten Sie Maßnahmen, wie das Umändern der Systemsteuerung, damit Fernwartung unterstützt wird, erst bei Bedarf ändern und nach der Behebung des Problems wieder umändern. Achten Sie auch stets drauf, dass Sie nach Möglichkeit eine Software verwenden, bei der Sie die einzelnen Schritte der Wartung am Bildschirm verfolgen können. Benutzen Sie nur eine Software, die eine gute Verschlüsselung (256 Bit) verwendet.
Es gibt diverse Software, auch kostenlose, mit der die Fernwartung zum Kinderspiel wird. Das System ist dabei oft sehr ähnlich. Sie bekommen eine ID zugeordnet und müssen ein Passwort wählen. Ihr Helfer gibt Ihre ID und das dazugehörige Passwort ein und erhält somit Zugriff auf Ihren Rechner, solange die Software läuft.
Unter Windows ist eine Remoteunterstützung schon vorinitialisiert. Nach ein paar Veränderungen in der Systemsteuerung, damit Fernwartung unterstützt wird, kann man einem Bekannten per E-Mail um Hilfe bitten. Für diese Unterstützung wird entweder ein Konto bei Windows Messenger, Skype oder ein E-Mail Konto benötigt. Nachdem der Helfer das richtige Passwort eingegeben hat, können Sie miteinander chatten. Mit Ihrer Genehmigung erhält Ihr Unterstützer auch die Kontrolle über die Tastatur.
www.wintotal.de/artikel/aeltere-artikel/7577.html für XP
www.windowspower.de/Anleitung-zur-Remoteunters%C3%BCtzung_713.html für Windows 7
http://www.netzwerktotal.de/vistaremoteunterstuetzung.htm für Vista
Eine weit verbreitete Software für Fernwartung, bzw. Desktop-Sharing , ist die Freeware TeamViewer.
Seit Version 5 kann der Computer beliebig oft heruntergefahren werden, ohne dass jedes Mal von neuem eine Support-Unterstützung bestätigt werden muss. TeamViewer baut auf sehr sichere Verbindungen auf, so dass hier ohne größere Bedenken auch vertrauliche Dateien ausgetauscht werden können. Firewall stellen dabei kein Hindernis für TeamViewer dar, d.h. weder an der Firewall noch am Router müssen Änderungen durchgeführt werden. Das Programm hinterlässt auch keine Spuren im Register. Praktisch ist für Administratoren auch die portable Version, mit der Sie beruhigt um die Welt reisen können und im Notfall nur einen Internet fähigen PC benötigen, an dem Sie den Stick anschließen.
Als Alternative zu TeamViewer gibt es CrossLoop und Ultra VNC, wobei VNC für den sicheren Plattform unabhängige Technik steht, mit der nahezu jedes Fernwartungsprogramm arbeitet. Bei Ultra VNC hat der Helfer Ihren Desktop bei sich angezeigt und kann parallel dazu Ihre Maus und Tastatur betätigen. Auch hier besteht die Möglichkeit über ein Chat weiterhin mit dem Experten in Verbindung zu bleiben.
Sollten Sie Linux-Distribution verwenden wie etwa Ubuntu, dann ist eine Installation einer Software für Fernwartung nicht nötig, da Fernwartung schon im System inbegriffen ist .
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